Sponsoring

Spende der Westerwaldbank

Westerwald Bank spendet 80.000 Euro für digitale Klassenzimmer

Real- und Gesamtschulen können Medien-Ausstattung verbessern - Bildung ist Top-Thema bei der heimischen Genossenschaftsbank

Hachenburg/Region. Mit insgesamt 80.000 Euro unterstützt die Westerwald Bank 16 weiterführende Schulen in ihrem Geschäftsgebiet. Die Spenden von jeweils 5.000 Euro für die Real- und Gesamtschulen werden für Projekte unter dem Stichwort „Digitales Klassenzimmer“ eingesetzt. „Der Megatrend Digitalisierung macht vor den Schulen nicht halt - im Gegenteil: Die Didaktik muss sicher noch viel stärker als bisher auf die technischen Möglichkeiten ausgerichtet, die Schüler schon früh mit der so genannten vierten Kulturtechnik, der Mediennutzung, vertraut gemacht werden. Ich verrate Ihnen daher kein Geheimnis: Das interaktive Whiteboard wird die Kreidetafel verdrängen. Und eine Zukunft von Bildungssystemen außerhalb der Welt der neuen Technologien ist weder vorstellbar noch verantwortbar. Deshalb richten wir in diesem Jahr unseren Spendenfokus auf das digitale Klassenzimmer aus“, unterstrich Wilhelm Höser, Vorstand der Westerwald Bank, anlässlich der Spendenübergabe an die 15 Schulen aus den Landkreisen Altenkirchen, Westerwald und Neuwied in Hachenburg.

Höser und seine Vorstandskollegen Dr. Ralf Kölbach und Markus Kurtseifer sehen die Spende an die Schulen in der Tradition ihrer genossenschaftlichen Historie. „Friedrich Wilhelm Raiffeisen als Begründer des Genossenschaftswesens lag die Bildung der Landbevölkerung am Herzen. Mit ihm verbinden wir Schulgründungen seiner Zeit. Und in dieser Tradition wollen wir helfen, den Jugendlichen bei uns in der Region die bestmöglichen Bildungsumgebung zu verschaffen, indem die Schulen digitale Werkzeuge zur Verfügung haben, um Lernziele zu erreichen“, so Kölbach.

Dabei werden die Schulen die Spenden durchaus unterschiedlich einsetzen, neue Notebooks oder Tablet-PCs, Beamer, interaktive Tafeln oder Smartboards anschaffen, ihre Serverkapazitäten oder die Ausstattung der Computerräume verbessern. In jedem Fall wird die digitale Infrastruktur der Schulen im Sinne des Unterrichts optimiert.

Aus dem Landkreis Neuwied erhielt die Friedrich-von-Bodelschwingh-Realschule plus in Puderbach eine Spende, ebenso die Nelson-Mandela-Realschule plus in Dierdorf, im Landkreis Altenkirchen die Realschule plus in Altenkirchen, die Bertha-von-Suttner-Realschule-plus in Betzdorf, die Integrierte Gesamtschule (IGS) Betzdorf-Kirchen, die Marion-Dönhoff-Realschule-plus in Wissen sowie die IGS Horhausen. Im Westerwaldkreis schließlich gingen jeweils 5.000 Euro an die Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg, die Marie-Curie-Realschule plus Bad Marienberg, die Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod, die Realschule plus Westerburg, die Realschule plus Salz, die Erich-Kästner-Realschule-plus in Ransbach-Baumbach, die Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur, die IGS Selters und die Theodor-Heuss-Realschule plus in Wirges.

Spende durch Fa. Jungbluth-Nutzfahrzeuge

Bereits zum zweiten Mal überraschte uns die Firma Jungbluth-Nutzfahrzeuge (Sitz in Ransbach-Baumbach und Plaidt) mit einer großzügigen Spende!

Am 13. November überreichten die Brüder Jungbluth in Anwesenheit von Herrn Bürgermeister Michael Merz, Herrn Minnig als zuständigen Abteilungsleiter der Verbandsgemeindeverwaltung, Herrn Dinler als Berufswahlkoordinator unserer Schule und Mitgliedern der Schülervertretung unserer Schulleiterin, Frau Heidi Görg, einen Scheck über 3000,-- €. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches „Danke“ für diese unerwartete Unterstützung!

Wir werden diesen Betrag für Anschaffungen im Bereich TUN (Technik und Naturwissenschaften) verwenden. TUN ist im Wahlpflichtbereich unserer Schule ein sehr beliebtes Fach; Anschaffungen in diesem Bereich kommen unseren Schülerinnen und Schülern zugute, die sich auf einen technischen Beruf vorbereiten. Eine gezielte und möglichst fundierte Vorbereitung auf den künftigen Beruf ist ein wichtiger Baustein unserer Berufswahlkonzeption.

Die Firma Jungbluth-Nutzfahrzeuge arbeitet seit Jahren intensiv und gut mit unserer Schule zusammen und stellt ganz selbstverständlich Praktikumsplätze für Block- oder Tagespraktika zur Verfügung. Für die Betriebe sind Praktikanten zunächst einmal ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, langfristig gesehen allerdings wird so die Grundlage geschaffen für eine erfolgreiche Ausbildung.

Ganz besonders gefreut hat uns aus diesem Grund, dass die Herren Jungbluth der Idee einer künftigen Kooperation als Lernpartner nicht abgeneigt waren.