Aleris in Koblenz bietet Schülern Praxiserfahrung

Erich-Kästner-Realschule plus aus Ransbach-Baumbach schließt Kooperation mit weltweit tätigem Unternehmen in Koblenz ab

Die Erich-Kästner-Realschule plus (EKS) und die Aleris Rolled Products Germany GmbH (Aleris) haben eine Schulkooperation vereinbart. Aleris ist ein seit 50 Jahren in Koblenz ansässiges Unternehmen, das in der Herstellung von Aluminiumprodukten tätig ist. Die Platten und Bänder werden von Kunden aus aller Welt bestellt.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Schüler frühzeitig in die Arbeitswelt hineinschauen zu lassen. Die Schüler sollen zudem über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Aleris informiert werden.

Die Erich-Kästner-Realschule plus hat ein strukturiertes Berufswahlkonzept: neben Berufswahlpaten, Berufseinstiegsbegleitern und der Ansprechpartnerin der Agentur für Arbeit, sind Boys- sowie Girlsday, Praktika und der Berufswahlunterricht fester Bestandteil der Berufsorientierung. Für die Schule ist die Zusammenarbeit mit Aleris bereits die zweite Kooperation mit einem Wirtschaftsunternehmen der Region.

Beide Kooperationspartner sehen Vorteile in der Zusammenarbeit: Die Erich-Kästner Schüler können nach Absprache bei Aleris ihre verschiedenen Praktika wie Einführungspraktikum oder Blockpraktika absolvieren. Aleris lernt die verschiedenen Schülerinnen und Schüler kennen und kann geeigneten Schulabgängern frühzeitig einen Ausbildungsplatz anbieten. Wichtig für das Unternehmen sind neben guten Schulnoten auch Aspekte wie Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Interesse am Beruf und gutes Benehmen. Es gilt: Wer sich im Praktikum bewährt, hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz!

Anke Blumenberg (Personalleitung) und Jana Spinner (Ausbildungsbeauftragte – nicht im Bild)) von Aleris unterschrieben zusammen mit Jens Bachmann (stellv. Schulleiter) und Deniz Dinler (Berufswahlkoordinator der EKS – nicht im Bild) den Vertrag und freuen sich über eine aktive Zusammenarbeit.

Kaufhof

Bereits seit vielen Jahren pflegen wir eine gut funktionierende Schulpatenschaft mit der Kaufhof AG.
Die Berührungspunkte sind vielfältig: Neben Bewerbertrainings, Praktika der Schüler, Vorstellung der verschiedenen Berufsfelder im Einzelhandel haben unsere Schüler auch die Möglichkeit, in den Genuss der hervorragenden Ausbildung dieses Unternehmens zu kommen.

Westerwald Bank



Westerwaldkreis/Hachenburg. Im Rahmen einer Schulpatenschaft arbeitet die heimische Westerwald Bank zukünftig eng mit der Graf-Heinrich-Realschule plus und Fachoberschule (FOS) Hachenburg, dem Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg, der Integrierten Gesamtschule (IGS) Selters sowie der Erich-Kästner-Realschule plus Ransbach-Baumbach zusammen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Bankvorstand Paul-Josef Schmitt und Vertreter der vier Schulleitungen: Konrektor Jörg Müller (Graf-Heinrich-Realschule plus), Konrektor Dirk Weigand (Evangelisches Gymnasium Bad Marienberg) sowie die Schulleiter Michael Nell (IGS Selters) und Gerhard Leisenheimer (Erich-Kästner-Realschule plus). Unterstützt wird die Zusammenarbeit von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und den regionalen Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft. Jörg Müller als Vertreter der gastgebenden Schule konnte daher u. a. Richard Hover, Geschäftsführer der IHK Montabaur und Marie Konrad, Leiterin des Projektes Schule-Wirtschaft bei der IHK Koblenz, begrüßen. Für den regionalen Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und Verwaltung war Gabriele Greis, zugleich erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, gekommen.

"Die Bildung und die Zukunft der nachfolgenden Generationen unserer Heimat liegen uns am Herzen. Deshalb arbeiten wir bereits seit langem mit vielen Schulen in der Region auf unterschiedlichen Ebenen zusammen, machen Schulbesuche und bieten gemeinsam mit den Verbandsgemeinden seit Jahren erfolgreich Bewerbertrainings an. Die Patenschaften für die Schulen soll bestehende Kooperationen und den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft intensivieren und junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen, und zwar dauerhaft und nachhaltig. Wir wollen zeigen, dass es attraktive, moderne und erfolgreiche Unternehmen mit spannenden Arbeitsmöglichkeiten hier im Westerwald gibt", unterstrich Paul-Josef Schmitt für die Westerwald Bank. Dabei gehe es nicht nur um die Ausbildungsreife der Jugendlichen, sondern auch darum, die Schüler für Wirtschaftsfragen zu sensibilisieren und ökonomisches Grundlagenwissen zu vermitteln.

Inhalt der Patenschaften sind beispielsweise Maßnahmen wie Bewerbungstraining, Check der Bewerbungsunterlagen, eine praxisnahen Vorstellung des Berufsbildes der Bankkaufleute und des eigenen Unternehmens sowie Aktionen wie Betriebsbesichtigungen und Fachvorträge bis hin zu Praktikumsangeboten. Darüber hinaus sind auch unterrichtsbegleitende Maßnahmen vereinbart: Themen wie Zahlungsverkehr, Sparen und Anlegen, mögliche Schuldenfallen, Kredit-, Bau oder Studienfinanzierung werden mit den Mitarbeitern der Westerwald Bank im Unterricht erarbeitet.

Für IHK-Geschäftsführer Richard Hover ist das Modell der Schulpatenschaften für alle Beteiligten profitabel: Die Jugendlichen würden auf die Anforderungen in der Wirtschafts- und Berufswelt vorbereitet, lernen Berufsbilder umfassend kennen und können frühzeitig persönliche Kontakte zu einem potenziellen Ausbildungsbetrieb knüpfen. Die Schulen intensivieren ihre Kontakte zur regionalen Wirtschaft, könnten mit mehr Praxisbezug unterrichten und erhöhten die Übergangsquote von der Schule in die Ausbildung. Die beteiligten Unternehmen hätten ihrerseits die Möglichkeit, sich - auch mit Blick auf den Fachkräftemangel - als attraktiver Arbeitgeber für künftige Mitarbeiter zu präsentieren. Die Unterzeichnung der offiziellen Patenschaftsurkunden verleihe dem Projekt ein hohes Maß an Verbindlichkeit. Außerdem sichert der regelmäßige Austausch zwischen Schulen und Betrieben die inhaltliche Weiterentwicklung der Patenschaften

Wir freuen uns sehr, demnächst einen neue Partnerbetrieb vorstellen zu dürfen:

Die Firma Jungbluth-Nutzfahrzeuge mit Sitz in Ransbach-Baumbach und Plaidt unterstützt uns schon seit Jahren (nicht nur mit Spenden, sondern auch durch Betreuung unserer Schüler im Praktikum) und hat nun zugesagt, als neuer Partnerbetrieb noch intensiver mit uns zusammen zu arbeiten.

Wir freuen uns sehr!!!