Schulsozialarbeit

Seit Oktober 2008 ist Frau Eva Dienz an unserer Schule als Schulsozialarbeiterin tätig.
Sie befindet sich aktuell in Mutterschutz.

Wir freuen uns, dass wir seit diesem Jahr Herrn Marcel Boden als Schulsozialarbeiten bei uns an der Schule haben.


Schulsozialarbeit - was ist das ?
Die Aufgaben der Schulsozialarbeit leiten sich aus dem 1 des Kinder- und Jugend-Hilfe-Gesetzes (KJHG) ab:
Sie fordert die soziale und individuelle Entwicklung der Heranwachsenden. Sie trägt dazu bei, Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen. Sie berät Lehrkräfte und Eltern in Erziehungsfragen. Sie schützt die Heranwachsenden vor Gefahren. Sie trägt dazu bei, positive Lebensbedingungen zu erhalten und zu schaffen. Sie gestaltet Schule zum Lebensraum.
Durch die tägliche Anwesenheit von Herrn Boden haben die Schüler die Möglichkeit, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und sich in Problemsituationen - unabhängig davon, ob es private oder schulische Probleme sind - Rat zu holen. Sie unterstützt die Kinder und Jugendlichen bei der Wahrung ihrer Rechte und ist ein wichtiges Bindeglied zu außerschulischen Institutionen.
Gleichermaßen ist sie auch Ansprechpartnerin für Eltern und kann unterstützend und beratend bei Entwicklungsproblemen oder Erziehungsfragen eingreifen.

Schulsozialarbeit im klassischen Sinne umfasst natürlich auch Gruppenarbeit, in der die Bedürfnisse, Interessen und das gemeinsame Handeln von Heranwachsenden im Vordergrund stehen. Die Gruppenarbeit dient u.a. zur Verbesserung persönlicher und sozialer Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen. So informiert Herr Boden z.B. über die Gefahren und Risiken beim Surfen im Internet, klärt über die Folgen von Drogenkonsum auf und arbeitet bei gruppenpädagogischen Aktionen mit.

Wer Schulsozialarbeiter ist, ist offen für jede Art der Hilfe, Unterstützung und Beratung. Ein Schulsozialarbeiter arbeitet in der Regel präventiv, er sorgt dafür, dass Probleme gar nicht erst entstehen, indem er Projekte anbietet, die Schüler rüsten, sie verselbstständigt, ihnen Ideen und Methoden vermittelt das Leben zu gestalten und zu bestreiten. Man begleitet Schülerinnen und Schüler durch den schulischen Alltag und ist für sie da: In Trauer, Wut, Angst, aber auch Langeweile, Streit oder sonstigen kleineren und größeren Problemen.

Aber nicht nur für Schüler ist ein Schulsozialarbeiter offen, er unterstützt auch Lehrer, kommt mit Eltern ins Gespräch und berät bei schwierigen Situationen mit Heranwachsenden. Er hat also für alle Menschen, die irgendetwas mit der Schule zu tun haben ein offenes Ohr und ist bereit und qualifiziert, jederzeit über alle Angelegenheiten zu sprechen, die die Schule, die Familie oder Sonstiges betreffen. Sollte dennoch einmal ein Fall eintreten, wofür speziellere Unterstützung gebraucht wird, kann der Schulsozialarbeiter vermitteln, Tipps geben und Menschen oder Institutionen vorschlagen, die in diesem Falle helfen können.

„Auch ich bin ein solcher Mensch und bin ebenfalls offen, für jede Form der Unterstützung. Ich habe großes Interesse daran, den Schülern, den Eltern und den Lehrern einen Schulalltag zu bieten, der für alle Beteiligten gewinnbringend und vielleicht auch ein bisschen spaßig ist. Vertrauen, Demokratie, Partizipation, Prävention und Kommunikation sind die Grundbausteine meiner Arbeit. Niemand soll mit einem schlechten Gefühl zur Schule gehen oder sie damit verlassen; niemand soll generell ein schlechtes Gefühl haben, sei es physisch oder psychisch. Ich gebe keine Noten, verurteile niemanden und bestrafe keinen Menschen. Meine Aufgabe ist es, Probleme durch Gespräche, Therapiemethoden, Projekte und Kompetenzvermittlung aus der Welt zu schaffen- am besten jedoch früher anzufangen, damit diese gar nicht zustande kommen. Das zu gewährleisten ist nicht nur meine gesetzliche Pflicht, sondern auch mein persönliches Ziel. Deshalb bin ich offen für jeden Menschen, der sich für ein Gespräch mit mir interessiert. Denn nicht nur Noten schreiben und lernen ist wichtig für das Erwachsenwerden; glückliche und zufriedene Kinder, die in Frieden und Gleichberechtigung, gewaltfrei und sicher aufwachsen können, sind die Voraussetzung für eine positive Entwicklung. Diese besitzt auch für einen gelungen Abschluss eine große Priorität. Mit meiner Arbeit möchte ich dafür sorgen, dass jedes Kind dazu die Chance hat.“ (Marcel Boden)

Telefonisch ist Herr Boden unter folgender Nummer zu erreichen: 0174 6398741.